New Work: Jobsharing (Teil 1/3)

Ein Arbeitsplatz für zwei? Wie dir Jobsharing reibungslos gelingt (Teil 1)

Immer häufiger teilen sich zwei Assistentinnen einen Vollzeit-Arbeitsplatz. In diesem Beitrag liest du, wie du diese Herausforderung mit guter Organisation und einem Top-Informationsfluss meistern kannst.
Jobsharing_Teil 1

Redaktion meinOfficePlus

09.09.2024 · 3 Min Lesezeit

Jobsharing: Wie funktioniert das (nicht)?

Jobsharing gehört zu den flexiblen Arbeitszeitmodellen, die immer mehr Zuspruch finden. Die Gründe dafür sind vielfältig: der Wunsch nach mehr Freizeit oder familiäre Verpflichtungen können hier eine Rolle spielen.

Definition:

Im Jobsharing teilen sich mindestens zwei Personen die gleiche Stelle. Ob dies dann insgesamt eine Vollzeitstelle, eine Teilzeitstelle oder eine Voll- und eine Teilzeitstelle sind, spielt dabei keine Rolle.

Beispiel: Veronika und Nadine sind Jobsharing-Partnerinnen, sie teilen sich einen Arbeitsplatz als Assistentin für den Marketingdirektor Dr. Harry Schreiber. Veronika arbeitet an vier Tagen die Woche vormittags, und Nadine arbeitet jeden Tag bis Feierabend, kommt aber immer erst um 11 Uhr ins Büro.



An den meisten Tagen geht es in ihrem Büro von morgens bis abends zu wie in einem Taubenschlag. Ständig kommt jemand aus dem Marketingteam vorbei, um ein Anliegen loszuwerden. Bis 11 Uhr ist dort nur Veronika anzutreffen, in der Mittagszeit sind beide da und danach nur noch Nadine. Für das Marketingteam ist so immer eine Ansprechpartnerin im Büro, und die Teammitglieder gehen einfach davon aus, dass sich eine von beiden um das, was sie wollen, schon kümmern wird.



Diese Einstellung hat auch Dr. Schreiber, der Chef der beiden. Deshalb hat er es sich auch zur Angewohnheit gemacht, seine Wünsche und Anordnungen einfach in den Raum zu sprechen, wenn beide anwesend sind, anstatt sich an eine von ihnen direkt zu wenden. Auch das macht die Aufgabenaufteilung zwischen Veronika und Nadine nicht gerade leichter.



Um trotzdem alles im Griff zu haben, sprechen sie sich während ihrer gemeinsamen Arbeitszeit so gut wie möglich ab. Aber so richtig zufrieden sind sie mit diesem Vorgehen nicht.

Die Reihe zum Jobsharing besteht aus 3 Teilen

In den folgenden Artikeln geben wir dir Praxistipps an die Hand, damit das Modell auch für dich und deine Abteilung funktioniert:

 

Teil 2: Effektives Jobsharing: So optimierst du Transparenz und euer E-Mail-Postfach

Wie werden die Aufgaben am besten verteilt?

Um Überschneidungen und Missverständnisse bei der Aufgabenverteilung zu vermeiden, musst du dir mit deiner Führungskraft Gedanken machen, wie du und deine Jobsharing-Kollegin/ dein -Kollege euch prinzipiell organisieren. Die Aufgaben können auf verschiedene Arten aufgeteilt werden:

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