Die DIN 5008 beschränkt sich auf die Basics
Beim Thema Präsentationen kümmert sich die DIN-Norm bislang ausschließlich um die Basics:
- Eine Folie soll ausreichend Weißfläche haben, also nicht zu voll von Text und Bildern sein, damit die Informationen schneller erfasst werden können.
- In der Regel sollen nicht mehr als zwei Schriftarten verwendet werden. Diese sollen gut leserlich sein – nach DIN 1450 „Schriften – Leserlichkeit“.
- Die Größe der Schrift muss sich generell an den Zuschauenden orientieren, die am weitesten von der Projektionsfläche entfernt sitzen.
- Helle Schrift auf dunklem Grund ist schwer lesbar und soll vermieden werden.
- Überschriften sollen prägnant formuliert und in einem einheitlichen Stil und Layout gestaltet sein.
- Aufzählungen sollen nicht textlastig sein. Was das in Wörtern oder Zeilen bedeutet, wird nicht definiert. Als generelle Regel aus der Wahrnehmungspsychologie gilt, dass Aufzählungen möglichst aus maximal 7 Punkten bestehen und pro Punkt maximal 2 Zeilen lang sein sollen.
- Folien sollen nicht mit einem Wasserzeichen hinterlegt werden, da das die Lesbarkeit der Texte negativ beeinflusst.
- „Dekorationen“ und 3D-Effekte sollen nur dort eingesetzt werden, wo sie das Verständnis unterstützen. Was genau unter „Dekorationen“ zu verstehen ist, wird nicht definiert.
- Animationen sollen sparsam eingesetzt und Folienübergänge zurückhaltend verwendet werden.
- Das Handout zur Präsentation soll alle Angaben zum Unternehmen, den Namen der präsentierenden Person usw. sowie eine durchgängige Nummerierung der Folien enthalten. Im Beispielteil der DIN 5008 ist das auch für Folien für eine Sitzung oder Business-Präsentation der Fall. Das Beispiel für eine Schulungspräsentation enthält diese Informationen nicht.
In den folgenden Artikeln verraten wir dir, wie du so präsentierst, dass niemand aus dem Publikum mehr innerlich abschaltet:
Teil 1: Wie du mit einer Storyline professionelle Präsentationen erstellst
Teil 2: Vom Großen zum Kleinen: Präsentationsplanung und Storyline festlegen
Die Gestaltung der Masterseiten in PowerPoint
1. Das Deckblatt
Das Deckblatt soll die Präsentation eindeutig dem Unternehmen, dem Thema und der präsentierenden Person zuordenbar machen.
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